Aktuelles
"Kleine Leute - Großer Sport"
Auch in diesem Jahr durfte die Opti A Gruppe unseres Vereins internationale Wettkampferfahrungen bei den Open Polish Optimist Championship sammeln.
Wahrlich meisterschaftswürdige Bedingungen herrschten auf dem Kaminer Haff. Das lag nicht nur am bekannt hochkarätigen Teilnehmerfeld von 252 Seglern aus 8 Nationen, sondern auch an den Windbedingungen. Ein Wettkampf der nicht nur den Jüngsten bei durchschnittlich 20 – 30 Knoten Wind am Freitag und Samstag alles abverlangte. Nur wer es Live miterlebt hat, mag beurteilen welch enorme sportliche-, und Willensleistung hier Kinder zwischen 10 und 14 Jahren an den ersten zwei Tagen in insgesamt sechs Wettfahrten und 12 Wasserstunden vollbracht haben.
 
So hieß es zuerst auf einem riesigen Am Wind Kurs 25 Minuten gegen das schäumend wütende Haff anzukreuzen. Wer es bis hierher ohne Volllaufen geschafft hatte, musste dann den Gurt sehr fest anschnallen um bei permanentem Schöpfen die Halbwind-Gleitshow zu überstehen. Dann kam der Rodeo-Ritt zum Vorwind-Gate. Mit jedem Meter wurde die Welle steiler und bissiger. Nur die Besten konnten in diesem tiefen Geläuf noch mit dem Boot arbeiten. Für den Rest hieß es ohne Überschlag durchkommen. Mit letzter Kraft auf die Zielkreuz und schon mussten sich die Kids beeilen um zum nächsten Start wieder rechtzeitig da zu sein. Nur ein Kenterung oder ein Volllaufen reichten aus, um das enge Zeitlimit von 15 Minuten nach dem ersten Boot jeder Startgruppe zu verpassen und schon war eine Stunde Kampf umsonst und ein „Did Not Finish“ stand als Ergebnis zu Buche. Nicht nur eine Träne der Enttäuschung war dabei zu trocknen. Nicht verwunderlich dass am Samstagabend, nach einem stärkenden Pasta- und Grillabend sowie der Auswertung, alle Segler aus dem Team Brandenburg um 20:30 Uhr in den Betten verschwunden waren.
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Nach den 3 langen Finalwettfahrten am Sonntag, bei herrlichstem Wetter, in den Gold-, Silber-, Bronze- und Holz Gruppen, standen für Julia ein 183. und für Jacob ein 159. Platz in den Ergebnislisten. Viel wichtiger jedoch als die Ergebnisse waren die enormen Erfahrungen und Erlebnisse die unsere „müden Krieger“ am späten Sonntagabend aus Polen mitgebracht haben.
 
 
SCS – Jugendabteilung
Marko Anderssohn
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