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Tja was soll ich sagen, da sind wir wieder, GER 4379. Dritte Regatta in Folge 3ter Platz. Diesmal sind wir am Langen See bzw. auf dem Seddinsee zum Goldenen Beil 2017. Dieses Wochenende hielt eine besondere Überraschung parat, dazu gleich mehr. Die Beteiligung in diesem Jahr war deutlich besser als im letzten Jahr. Diesmal starteten 14 Teilnehmer. Schwache Winde waren angesagt und am ersten Tag stand die Windrichtung günstig für den Seddinsee. Als der Kurs gelegt war und alle Teilnehmer sich am Start befanden, kam besagte Überraschung zustande. Es wurde Kurs Nr. 9 mit dem Zahlenwimpel angezeigt und die Verwirrung nahm schlagartig zu. Während die eine Hälfte zur Luvtonne wie vorgesehen hochkreuzen wollte, waren einige dabei, die fast schon Vorwind starten wollten. Der Grund dafür waren zwei unterschiedliche Kursblätter, die bei der Anmeldung versehentlicher Weise ausgeteilt wurden. Die Kurse waren somit genau entgegengesetzt. Gelöst wurde das Problem mit einer Tafel, die genau die Reihenfolge der Ablauftonnen angab. Da dieses Problem nun gelöst war, konnten wir mit den Wettfahrten loslegen.

Durch die schwachen Winde war es gut zu erkennen wo die Windfelder über den See kamen, nur wer als erstes dort drin war konnte sich einen Vorsprung verschaffen. Im Laufe des Tages, nahm der Wind auch ein wenig zu und die Wettfahrten kamen zügig voran. Ich möchte ja nicht alles auf die zwei 420er Seglerinnen schieben, aber die beiden haben das Zeitlimit bis zur letzten Minute ausgereizt.

Die vielen Ecken und Kanten des Sees ließen sehr unterschiedliche Taktiken zu. Wenn man jedoch einmal aus seinem eigenen Rhythmus der Dreher heraus kam, konnte man schnell nahe an die Verzweiflung getrieben werden. Bis zum Schluss war jeglicher Vorsprung für den ein oder anderen schnell verbraucht, wenn ein anderer auf einer anderen Seite des Sees einen besseren Wind erwischte. Die zwei Tageswettfahrten waren äußerst Nerven aufreibend und es zeichnete sich kein klarer Favorit ab. Alles stand offen, und mit den zwei geplanten Folgewettfahrten am nächsten Tag, wäre auch noch ein Streicher hinzugekommen, der das ganze Bild nochmal verändert hätte.

Doch am zweiten Tag, stand der Wind günstiger für den Langen See, aber war noch schwächer als am Vortag. Die eine gesegelte Wettfahrt, veränderte das Endergebnis nochmal völlig. Ein Up and Downs zog das Feld schön in die Länge und Karsten Krüger mit GER 4224 zog auf dem Vorwind mit einer privaten Böe davon. Er gewann diese Wettfahrt und konnte sich nochmals verbessern. Für andere lief es genau umgekehrt und es wurde sich von vorne nach hinten gesegelt. Dennoch hat Detlef Hegert mit GER 4372 verdient gewonnen mit einer konstant guten Leistung. Glückwunsch.

Bis zum nächsten Mal.

GER 4379 Marcel Salewski

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